Donnerstag, 11. April 2013

Hautpflege: Rissige Hände, raue Haut & Narben

Zurzeit steht bei mir die Hautpflege ganz weit oben auf dem Programm. Durch meine Arbeit, bei der ich meine Hände extrem nutze, habe ich rissige und raue Hände - das gefällt natürlich gar nicht und es bedarf guter Pflege um ein vollkommenes Verkümmern der Hände zu verhindern. Auch bin ich nun in einem Alter, in dem Vorsorge alles ist, was Falten und Co angeht. Die Haut braucht Feuchtigkeit um lange jugendlich auszusehen. Ebenso ein großen Hautthema: Meine Narben. Ich habe viel zu lange nichts dagegen getan - nun aber habe ich damit begonnen, mich intensiv darum zu bemühen, sie zu reduzieren. Hier eine kleine Aufstellung der Produkte, die ich derzeit nutze. Was nutzt ihr? Habt ihr Tipps?

Bi-Oil
Ein angebliches Wundermittel gegen Narben, Dehnungsstreifen, alternde und raue Haut. Es wurde bereits bewiesen, dass es tatsächlich das Erscheinungsbild von Narben verbessert. Bi-Oil ist ein Öl, leicht wie eine Lotion, welches man 2x täglich auf die betroffene Stelle gibt und mit kreisenden Bewegungen einmassiert bis es fast ganz eingezogen ist. Mindestens 3 Monate muss die Behandlung beibehalten werden. Nutzer berichten, dass die Haut bereits nach einer Woche schöner und weicher war - nach 2 Wochen begann sich das Narbenbild langsam zu verändern. Für 60ml bezahlt man im Schnitt 11 Euro. Aber es scheint ergiebig. Ich habe gerade erst mit der Anwendung begonnen - ich hoffe auf ein gutes Ergebnis - der Sommer kommt! Ich berichte...

Numis med Urea 10% Repair Handbalsam
Für meine extrem beanspruchten Hände habe ich etwas richtig wirkungsvolles gesucht - und auch gefunden. Hier war mir der Preis von knapp 4 Euro für 75ml auch nicht zu hoch - denn Numis med ist top. Es macht die Hände sofort spürbar weicher und pflegt dauerhaft. Nach der Arbeit eine Wohltat. Das Balsam hat keinen Geruch -minimal etwas medizinisch. Hierbei handelt es sich auch um eine medizinische Hautpflege (auch für Neurodermitis Patienten geeignet) und solche Produkte riechen nicht nach Pfirsich und Co. - sie sind praktisch rein und frei von schädlichen Stoffen. Bei extrem beanspruchten kaputten Händen, sollte man nicht auf Geruch und Verpackung fixiert sein.

L´oréal Paris Hydra Active 3 Tag 
Ich dachte ich könnte mir nie was von Loreal leisten, aber es gibt tatsächlich Produkte, die preiswert sind. Diese intensive Feuchtigkeitspflege für das Gesicht kostet keine 4 Euro und beinhaltet 50ml in einem hübschen hochwertigen Gefäß. Die Creme riecht gut und wirkt sehr erfrischend auf der Haut, ausserdem zieht sie schnell ein und hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl. Ich habe nun endlich eine gute Tagescreme gefunden - möchte mich aber noch weiter umsehen - auch in der "Anti Aging"-Ecke. Nennt mich verrückt - aber Vorsorge ist alles.

Mittwoch, 10. April 2013

Und plötzlich hagelt es Kritik

Ich bemühe mich wirklich oft zu bloggen, schreibe Filmkritiken, empfehle Musik, Filme, erzähle über dies und Jenes, stelle Tipps online etc - und bekomme kaum bis keine Kommentare.  Nun aber, habe ich einmal Werbung in eigener Sache gemacht - da es um den Familienshop geht & schon hagelt es Kritik. Sind Menschen so geworden, dass sie sich nur dann äussern wenn es was zu meckern gibt? Mein Blog wird sich nicht ändern nur weil ich 1-2 Mal werbe für eine Sache, die mir wichtig ist, da ich direkt damit verbunden bin. Wenn man schon einen Blog führt, der ab und an besucht wird, dann ist das doch eine tolle Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen - zu werben. Warum nicht mal nutzen? Warum immer nur geben? Nie was bekommen? Im Prinzip gilt: Das ist mein Blog und ich poste was immer ich möchte. Ich finde es nur schade, dass ich kritisiert werde, wenn ich einmal etwas mache, dass vielleicht nicht meiner sonstigen Norm entspricht. Ich habe davor ja noch nie für irgendetwas geworben. Ich fühle mich ungerecht behandelt und wollte das mal los werden. Es gab mehrere Stimmen die laut wurden und das hat mich etwas getroffen im Hinblick auf meinen gesamten Blog und wie er schon eine Weile existiert.

Montag, 8. April 2013

7 Tage WW: Wie wars, wie ists & bleibts?


Nach Ostern habe ich wie berichtet mit Weight Watchers begonnen. Nun habe ich eine Woche hinter mir und dachte, ich berichte euch hier mal wie ich den Start empfunden habe, was ich gegessen habe, wie es gefühlstechnisch war und ob ich weiterhin dabei bleibe. Zuerst dachte ich, 26 Punkte seien sehr wenig und ich würde hungern müssen - jedoch gibt es jede Menge Produkte die wenig oder keine Punkte haben. Ich habe sehr oft zu Gemüsesnacks gegriffen zb Kohlrabi sind super zum snacken am Abend. Ich darf laut WW nicht unter die 26 Punkte kommen, da ich sonst einen Nährstoffmangel riskiere. Leider aber, kam ich in 4 Tagen der Woche nur auf 24 Punkte. Jedoch denke ich, dass das auch okay ist - immerhin esse ich viel Gesundes und das ist neu für meinen, von Süssigkeiten gezeichneten Körper. Zum Mittag gibt es oft Hühnchen oder Putenfleisch mit Gemüse, Salat und ab und an auch ein paar Nudeln (100gr gekochte Nudeln 4 Punkte). Manchmal frühstücke ich - Roggenbrot mit ein bisschen Marmelade und Butter, frisch gepressten O-Saft und einen Apfel. Abends gibts Knäckebrot und rohes Gemüse, manchmal auch ein Ei (2 Punkte). Ich gebe zu, ich verspüre schon eine Art Hungergefühl ab und an - aber dieses kann ich jederzeit mit Obst oder Gemüse stillen. Es gibt wie gesagt, jede Menge 0 Punkte Produkte. Ich bewege mich seit Tag 1 meiner WW-Karriere auch mehr. Ich laufe 2 x täglich große Runden mit Eiko, dazu kommt, dass ich 6 x nachts arbeite und 3 mal die Woche tagsüber ebenfalls körperlich anstrengende Arbeit ausübe. Im WW Plan ist fest gehalten, dass man mindestens 1,5 Liter Wasser trinken soll - dies ist noch mein größtes Problem. Aber ich arbeite daran. Möchte gerne auf 2 Liter pro Tag kommen. Weitere Grundsätze von WW: 5 Portionen Gemüse & Obst am Tag, Bewegung, 2-3 Mal Milchprodukte und mindestens 2 TL pflanzliches Fett. Morgen wiege ich mich das erste Mal - ich bin sehr gespannt. Es heisst ja, nach der ersten Woche geht schon einiges (Wassereinlagerungen und Co.) - mal sehen. Die 49 Extrapunkte habe ich Samstagabend in Form von ein paar Bier eingesetzt. Ich bleibe auf jeden Fall dabei und werde WW durchziehen und ich hoffe, ich werde mein Essverhalten damit grundsätzlich verbessern um dauerhaft schlank zu bleiben - wenn dieses Ziel denn erreicht wird.

Sonntag, 7. April 2013

Choose (2011)


Ein Serienmörder geht umher. Dieser zwingt seine Opfer zu wählen. Die Tochter einer Familie muss zwischen dem Tod aller oder dem ihres Vaters entscheiden - welchen sie selbst zu töten hat, ein Pianist muss wählen, ob er sein Gehör oder seine Hände verlieren will. Journalistin Fiona (Katheryn Winnick), deren Vater (Kevin Pollak) Detective ist und diesen schrecklichen Fall untersucht, wird derweil von einem Fremden kontaktiert - dieser spielt immer wieder auf den Selbstmord ihrer Mutter an. Wie nahe ist sie dem Killer bereits? -> Trailer
Die Inhaltsangabe klingt durchaus interessant. Ein Mörder der seine Opfer wählen lässt - zwischen zwei Dingen die beide wichtig sind. Perfide, böse - lässt auf einen guten Horrorfilm schließen. Leider aber klingt das Ganze hier nur textlich gut - der Film kann den Inhalt nicht gut umsetzen, kurz: Er vermasselt es auf ganzer Linie. Es wird nicht im Ansatz Spannung erzeugt, der Mörder wirkt nicht unheimlich oder unnahbar - er wirkt eher fast wie ein Räuber, der mal schnell vorbei huscht und mit einer Pistole herum fuchtelt, die Schauspieler sind schlecht - genau wie die Synchronisation. Die FSK18 ist nicht nach zu vollziehen - man sieht nicht viel Blut oder Gewalt - es gibt durchaus weit schlimmere Filme die mit einer FSK16 versehen sind. Der Film verläuft sich in Langeweile und schlechten Wendungen, vor allem das Ende ist so ärgerlich & unmöglich, dass jeder Cent für die DVD weh tut. Nicht nur, dass das "Finale" zwischen Mörder und Opfer viel zu kurz und banal gehalten ist - auch die Szene vor dem Abspann lässt nur kopfschüttelnd und verwundert zurück. "Choose" ist völlig lustlos, banal, unspannend, unlogisch und macht rein gar nichts aus seiner guten Grundidee. Dass man diesen Film mit SAW vergleicht, ist eine Frechheit und völlig irreführend. Einer der schlechtesten Horrorfilme die ich je sah. Ich habe zwar "nur" 4,99 bezahlt - aber man hätte MIR Geld geben müssen, dafür, dass ich mir diese unmöglichen 83 Minuten antue. Mitunter ist nämlich der Ton der DVD miserabel - bei den kurzen Mordszenen wird der nämlich plötzlich leise und wechselt dann seine Lautstärke ständig.

Montag, 1. April 2013

Wanted (2008)


Wesley (James McAvoy) ist ein zurückhaltender Typ, in der Arbeit wird er schikaniert, er hat kaum Geld auf dem Konto und sein angeblich bester Freund schläft mit seiner Freundin. Sein Leben ändert sich jedoch von einem Tag auf den anderen schlagartig, als er von einer schönen Frau namens Fox (Angelina Jolie) angesprochen und kurz drauf sogar gerettet wird. Diese erzählt ihm, er sei der Sohn eines kürzlich getöteten Profikillers. Wesley findet sich von nun an in einer neuen Welt wieder. Er wird von Sloan (Morgan Freeman) und dessen Bruderschaft, darunter auch Fox, ausgebildet. Und Wesley hat tatsächlich besondere Fähigkeiten. Doch vertraut er den Richtigen? -> Trailer
Ich steh nicht auf Actionfilme, selten liegen mir Filme die in dieses Genre fallen. "Wanted" überzeugt jedoch gekonnt auch Menschen wie mich. Die Geschichte beginnt mir dem Losertypen Wesley, bei dem nichts so richtig laufen will - dann der Break - er ist mehr als er zu glauben scheint und man findet sich mit ihm in einer neuen Welt wieder. Man entdeckt mit ihm seine Talente und es folgen coole Szenen, die natürlich nicht immer ganz logisch daher kommen - aber das verlangt man hier auch gar nicht. Der Film steht vor allem für eines: "Coolness". Diese ist zu Häuf vertreten und sicher dargestellt. An Actionszenen mangelt es natürlich nicht und der Schluss bietet sogar sogar noch eine überraschende Wendung. Diese wirkt vielleicht etwas zu gewollt aber sie wirkt dennoch und lässt alles in einem anderen Licht erscheinen. Die Darsteller sind durch die Bank weg gut gewählt. Wesley ist nicht der typische Superheld - das mag gefallen. Angelina Jolie ist wie so oft heiß und zeigt sich von einer sehr abgebrühten Seite - gefällt auch. Sogar Morgan Freeman konnte man für di eknapp 2 Stunden top Unterhaltung gewinnen. "Wanted" mag nicht in Logik gebadet haben, aber er ist cool, er ist unterhaltsam, spannend und bietet ein rundes Gesamtpaket, dass auch NICHT-Fans des Genres gefallen könnte.

Rapunzel - neu verföhnt (2010)


Flynn Rider (Moritz Bleibtreu) hat die Krone eines Schlosses gestohlen und ist damit auf der Flucht, als er einen abgelegenen großen Turm, versteckt im tiefen Wald, entdeckt. In diesem Turm lebt Rapunzel (Alexandra Neldel), welche kurz vor ihrem 18. Geburtstag steht und bislang noch nie den Turm verlassen konnte. Gemeinsam mit Flynn will sie die Lichter von nahem sehen, die sie jedes Jahr zu ihrem Geburtstag am Himmel bewundert. Was haben diese Lichter zu bedeuten? Schnell haben die beiden Verfolger im Nacken und eine abenteuerliche Reise beginnt, an dessem Ende Rapunzels wahre Herkunft steht und vielleicht sogar auch die große Liebe... -> Trailer
Mit viel Skepsis wurde dieser neue, 50. abendfüllende, Disneyfilm erwartet. Doch er hat durchaus das Potenzial zu den Großen zu gehören. "Rapunzel" spricht nicht nur optisch an, sondern die Geschichte wird durch ihre verschiedenen (tierischen) Charaktere besonders amüsant gestaltet. Da hätten wir das Pferd, Maximus - welches mich persönlich sehr oft zum lachen bringen konnte. Dann wäre da noch das Chamäleon Pascal, das ebenfalls sehr oft zum lachen animiert und fest zu Rapunzel gehört. Die Hauptcharaktere haben jede Menge Charme. Besonders die großen Augen von Rapunzel haben sehr viel Ausdruck. Die Geschichte nimmt oft völlig unerwartete Szenarien an - kann übertrieben wirken oder auch Spaß machen. Genug fürs Herz gibts natürlich auch und wer hier kalt bleibt, hat wohl keines. "Rapunzel" kann überzeugen, dank seiner herausragenden Optik, toll gezeichneten Charakteren und einer flotten Storyline, die ins, zwar typische, aber einfach passende, Happy End verläuft. Hier und da könnten die Gesangseinlagen etwas Fehl am Platz erscheinen, aber das liegt an jedem Selbst. "Rapunzel" ist völlig anders wie all seine Vorgänger und doch verfolgt man hier treu die Disney-Gegebenheiten, was keinesfalls negativ gemeint ist. Ein gelungenes Abenteuer mit viel Emotion und herrlich komischer Momente - vor allem dank der tierischen Nebenstars (Sidekicks), die wohl das Ass im Ärmel dieses sehenswerten Films sind.