Norma (Cameron Diaz) und Arthur (James Marsden) Lewis leben gemeinsam mit ihrem jungen Sohn in einem Haus. Gerade als finanzielle Probleme die Familie bedrohen, steht ein Paket vor der Tür. In ihm eine Kiste mit einem roten Knopf. Es folgt ein unmoralischen Angebot von dem entstellten Arlington Steward (Frank Langella): Drückt das Ehepaar den Knopf, erhält es 1 Millionen Dollar bar in einem Koffer UND es wird ein, ihnen unbekannter Mensch, sterben. Als Norma den Knopf drückt, ahnt sie nicht, welch Höllentrip sie damit los getreten hat... -> Trailer"The Box" hat mich schon länger interessiert. Von einem Kauf der DVD abgehalten, haben mich aber die schlechten Kritiken und die Genre Beschreibung "Sci-Ficiton"- mit welcher ich ja nicht wirklich etwas anfangen kann. Nun gut. Jetzt kam "The Box" im TV und ich nahm mir die Zeit. Der Film startet vielversprechend. Sehr schnell kommt die Kiste, die Box ins Spiel. Bis der Knopf gedrückt wird, vergeht dann wieder etwas Zeit aber als Zuschauer, kann man so praktisch mit den Akteuren mit fühlen - mit ihnen überlegen. Würde man selbst den Knopf drücken? Die Geschichte hat großes Potenzial. Ich hoffte auf eine in sich aufgehende Story, die zeigt wie fatal das Handeln der Menschen enden kann. Leider aber, verläuft sich "The Box" in einem wirren Genre Mix. Das anfänglich gut aufgebaute Drama nimmt zu viele surreale Szenen an und taucht immer mehr in die Sci-Fiction Welt ein. Diese wirkt dann extrem unlogisch und lieblos gemacht. Das Ende hat aber dann, hingegen aller Kritiken, für mich wieder seine Stärken. Es entsteht eine Art "Lösung" - wenn auch nicht komplett. Man muss etwas mitdenken und sieht dann Zusammenhänge. Cameron Diaz zeigt sich hier von einer etwas anderen Seite. Sie spielt wirklich gut. Die Atmosphäre des Filmes ist überwiegend sehr gelungen. Die 70er Jahre werden stilsicher wieder gegeben und so manch eine Szene ist wirklich unheimlich. "The Box" zündet gut, schießt dann aber nicht ganz den Vogel ab -leider - Potenzial war da - trotz allem ist der Film ein Blick wert. Einen 2. sicherlich nicht - denn wenn man den Inhalt kennt - kennt man ihn und der Film wird nutzlos und langweilig. Einmal schauen und wieder vergessen, heisst hier die Devise. Unterhaltun und Spannung ist beim 1. Mal sehen ziemlich sicher.
Samstag, 2. Februar 2013
The Box (2009)
Dienstag, 29. Januar 2013
The human Centipede 2 (2011)
Martin Lomax (Laurence R. Harvey) ist ein übergewichtiger Nachtwächter einer Tiefgarage. Als er eines Abends den Film "The Human Centipede" sieht, kommt er selbst auf die perfide Idee, aus lebendigen Menschen einen Tausendfüßler zu basteln. Er nimmt nach und nach unschuldige Menschen gefangen, fesselt diese und geht äußerst unwissend und brutal an die grauenvolle Arbeit... -> TrailerZurzeit stoße ich oft auf ziemlich heftige Filme - so also auch auf diesen Streifen hier. Ein Film, der nur geschnitten zu erhalten ist oder sogar verboten wurde. Komplett in schwarz-weiss gedreht - was bestimmt auch besser so ist. Den ersten Teil habe ich nicht gesehen - dieser gilt als weniger brutal aber dennoch grenzwertig. Positiv kann ich hier sagen, dass der böse Hauptdarsteller einen guten Job tut. Er wirkt total gestört und unheimlich, teilweise richtig psychotisch. Also ein Lob an Laurence R. Harvey. Dieser hat auch einfach die richtige Optik. Ausserdem ist die Verbindung zu Teil 1 sehr clever. Sie zeigt, dass schlimme Filme durchaus andere kranke Seelen inspirieren könnten. Der Kommentar eines Opfers diesen Teiles: "The Human Centipede is a film" ist wirklich sauber. Aber hier hört sie schon auf, die positive Kritik. Der Film ist natürlich arg krank und widerlich und sämtliche Menschen würden hier definitiv an ihre Grenzen stoßen. Man denkt immer "schlimmer geht es nicht mehr" und dann kommt doch noch was oben drauf. Gibt es überhaupt eine Ekelgrenze? Ich bezweifle dies immer mehr. In "The Human Centipede 2" wird voll drauf gehalten wenn Menschen "verbastelt" werden, Blut fließt - aber leider oder ZUM GLÜCK nur in schwarz. Ich denke, ich hätte nicht bis zum Ende durch gehalten wenn man die 90 Minuten bunt gedreht hätte. Dieser Film hat wenig Sinn. Wo soll er auch sein? Ein kranker Nachtwächter schnappt sich unschuldige Menschen und bastelt diese im Prinzip "Mund an After" zusammen um sich an einem menschlichen Tausendfüßler zu erfreuen. Klingt krank - ist es auch. Und um mehr geht es eigentlich auch nicht. Also, nehmt diese Kritik als Warnung - seht euch diesen Film nicht an, wenn ihr keine Nerven aus Drahtseilen habt und eure Ekelgrenze niedrig liegt. Aber ich weiss, dass genau jetzt einige Interesse an diesem Streifen entwickelt haben. Wir Menschen, lassen uns nun mal vom Bösen, Verbotenen und Kranken anziehen. So gings mir ja auch. Aber Leute, ich sags euch: lasst es besser sein.
Samstag, 26. Januar 2013
Red Eye (2005)
Lisa (Rachel McAdams), eine Hotelangestellte, will von Dallas zurück nach Miami fliegen. Ihr Flug hat Verspätung und so lernt sie den freundlichen Jackson (Cillian Murphy) kennen, der ebenfalls auf den gleichen Abflug wartet. Beide verstehen sich auf Anhieb gut und als sie dann auch noch in der Maschine nebeneinander liegende Sitzplätze haben, scheint eine Romanze unausweichlich. Doch nachdem das Flugzeug abgehoben ist, wird aus dem so sympathisch wirkenden Jackson plötzlich ein ungemütlicher Zeitgenosse. Er hat einen mörderischen Auftrag und Lisa spielt darin eine entscheidende Rolle... -> TrailerAls ich den Trailer vor ein paar Wochen sah, war ich mir sicher, dass ich diesen Film bald sehen möchte. Ich erwartete einen spannenden und unterhaltsamen Thriller in luftiger Höhe. "Red Eye" beginnt recht schnell und nimmt sich kaum Zeit für seine Charaktere. Das Tempo ist aber okay, denn schnell ist man in der Geschichte drin und freut sich auf den Ablauf. Man erwartet hier auch sicherlich keine Charakterstudie. Leider aber, hat der Trailer schon viele Highlights vorweg genommen - er verrät auch einiges. Hätte ich da lieber den deutschen Trailer gesehen, dieser ist dezenter gehalten und geht nicht so unfassbar weit. "Red Eye" läuft im typischen Thriller-Muster ab. So richtige Spannung kam bei mir nicht auf, ob dies an den Darstellern lag, welche ganz solide Arbeit ablegten, wage ich zu bezweifeln - es war wohl einfach der Trailer, der alles vorweg nahm und auch die nicht so dichte Atmosphäre. Letztendlich versprach die Vorschau auch mehr, als der Film halten konnte. "Red Eye" ist okay für zwischendurch - dauert zum Glück auch nur 80 Minuten und kann im Finale doch noch ein paar Punkte einfahren. 15 Minuten Aktion pur mit ein paar Logiklücken und einem Jetlag. Solider Thriller, zum einmal schauen, der mit "nett" genug gelobt sei.
Freitag, 25. Januar 2013
Only One Picture
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Dienstag, 22. Januar 2013
House at the End of the Street (2012)
Die frisch geschiedene Sarah (Elisabeth Shue) und ihre Tochter Elissa (Jennifer Lawrence) ziehen in eine eher ländliche Gegend in das Haus ihrer Träume. Im Nachbarhaus lebt Ryan (Max Thieriot), welcher der einzige Überlebende einer Familientragödie ist, die genau dort stattfand. 4 Jahre zuvor ermordete seine Schwester die Eltern und verschwand danach spurlos. Gegen den Willen ihrer Mutter trifft sich Elissa immer öfter mit dem hübschen zurückgezogenen Jungen. Die beiden kommen sich näher - doch irgendetwas stimmt mit Ryan nicht. Elissa begibt sich in ungeahnte Gefahr... -> Trailer"HatEotS" ist ein Horrorfilm - oder wird zumindest so verkauft und vermarktet. Kinostart war am 17.01.2013 deutschlandweit. Nach "Die Tribute von Panem" zeigt sich Jennifer Lawrence hier als Teenie Mädel, dass sich in den Nachbarsjungen verguckt, welcher zwar total schnuckelig aussieht aber natürlich ein dunkles Geheimnis hat. "HatEotS" braucht sehr lange um überhaupt eine Art "Horrorfilm"-Atmosphäre zu schaffen. Man kümmert sich enorm intensiv um die Characktere, um ihr Leid - so, dass der Film eher wie ein Teenie-Drama wirkt. Eine Art Spannungsbogen entsteht nicht oder bricht dann immer wieder mächtig ab - es wird einfach zu viel vorweg genommen. Der Zuschauer weiss schnell fast komplett über Ryans dunkle Seite Bescheid. Das Ende kann das dann auch überhaupt nicht mehr raus reißen. Was passiert in den 100 Minuten? Mutter und Tochter ziehen um, Tochter verguckt sich in Nachbarsjungen, der hat eine Familientragödie hinter sich, Mutter will nicht das Tochter mit Nachbarsjungen herum hängt, die tut es doch und kommt dann mal kurz in Teufels Küche. Langweilig und absolut 0815. Ich frage mich wirklich ernsthaft, wer Jennifer Lawrence zu diesem lahmen Film überredet hat. "HatEotS" ist absolut schwach und einer der schlechtesten Horrorfilme die ich je sehen musste. Spannung hatte noch nie so wenig in einem Film zu tun wie hier. Es bringt eben nichts, einfach nur auf eine aktuell angesagte Schauspielerin zu setzen, wenn das Drehbuch weder Fisch noch Fleisch ist.
Beilight - Bis(s) zum Abendbrot (2010)
Über den Inhalt muss man hier nicht viel sagen: Beilight ist eine Parodie auf die Twilight Saga. Er bezieht sich auf Teil 1, 2 (New Moon) und auch ein wenig auf "Eclipse". Es geht um Becca (Jenn Proske), die nach Forks zu ihrem Vater zieht und sich dort unsterblich in den Vampir Edward Sullen (Matt Lanter) verliebt. -> TrailerEine Parodie auf einen gehypten Film bzw eine gehypte Saga ist eigentlich keine dumme Idee - denn er wird auf jeden Fall Aufmerksamkeit bekommen. Ich hab mir vorgestern die TV Premiere von "Beilight" angesehen, nachdem ich zuvor natürlich bereits die gesamte Originalreihe gesehen habe. Dies sollte man getan haben, bevor man sich "Beilight" ansieht - nur so sind die meisten Gags auch wirklich zu verstehen. Dass "Beilight" kein guter Film ist, das ist wohl jedem klar. Er ist maßlos übertrieben, gaga & eigentlich total trashig. Dennoch gibt es Menschen, die sich hier kaputt lachen können. Meinen Humor hat er jedoch auf jeden Fall nicht treffen können. Zu rau, zu heftig, ab und an einfach zu dämlich und überzogen war so manch eine Szene dargestellt und aufgearbeitet. Gut fand ich, dass man es dennoch schaffte, in manch einer Szene die Plattheit des Originals darzustellen und sich gekonnt darüber lustig zu machen. Hauptdarstellerin Jenn Proske, die Becca verkörpert, hat die Mimiken von der richtigen Bella (Kristen Stewart) ganz gut getroffen aber natürlich auch wieder sehr übertrieben - aber so sind Parodien eben. Manch einer wird sich schlapp lachen können, andere fühlen sich unterhalten, wieder andere sind angewidert und geschockt. "Beilight" ist eine Parodie - aber eben doch eher eine der ganz geschmacklosen und übertriebenen Sorte. Einmal gucken ist drin. Und ab damit in die imaginäre Tonne.
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